Wir sind alle keine Engel ...

Ein Engel ist Roman Gregory, Sänger von "Alkbottle", ganz sicher nicht. Bekannt für seine schonungslose Ehrlichkeit würde er auch nie behaupten, dass er mit seinen Bandkollegen immer nur Orangensaft trinkt. Aber Roman Gregory hat eine ganz klare Meinung, wenn es um Alkohol am Steuer geht: "Sich ein Mal im Jahr gemeinsam mit den Arbeitskollegen auf Firmenkosten einen umzuhängen, ist durchaus legitim. Ein intensives Arbeitsjahr gehört dementsprechend gefeiert oder ertränkt - je nachdem. Wer sich aber danach ans Steuer setzt, hat dieses Ritual nicht verstanden."

2010 gab es im Burgenland 76 Unfälle, in deren Vorfeld zumindest ein Lenker der Meinung war, dass er sein Fahrzeug trotz Alkohol im Blut noch unter Kontrolle hat. Für 96 Menschen endete das mit mehr oder weniger schweren Verletzungen, ein Mensch hat sein Leben wegen Alkohol am Steuer verloren.

Roman Gregory sagt Nein zu Alkohol am Steuer

Roman Gregory unterstützt heuer die Aktion "don´t drink and drive".

... und wollen auch so schnell keine werden!

Daher unterstützt Roman Gregory die weihnachtliche Verkehrssicherheitskampagne "don´t drink and drive". Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) setzt gemeinsam mit den Partnern ARBÖ, ÖAMTC, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Mobilitätszentrale Burgenland bereits zum achten Mal auf das Verantwortungsbewusstsein in den burgenländischen Unternehmen. Sie werden wieder dazu aufgerufen, für den sicheren Heimweg ihrer Mitarbeiter nach der Firmenweihnachtsfeier zu sorgen. Zentrales Element ist in diesem Jahr der Autoaufkleber "Fahre lieber mit 0,0 Promille".

Burgenländische Unternehmen bekommen für ihre "Dienstfahrzeuge" und für die Fahrzeuge ihrer Mitarbeiter, die sich zu dieser Aktion bekennen möchten, "Engelsaufkleber" ab 21. November 2011 zugeschickt. Aber auch alle interessierten "alkoholfreien" Autofahrer können sich die himmlischen Sticker in den burgenländischen Filialen von ÖAMTC und ARBÖ holen.

Autoaufkleber

Autoaufkleber "Fahre lieber mit 0,0 Promille"

Alkohol am Steuer tötet

Bei 0,5 Promille ist die Unfallgefahr doppelt so hoch wie in nüchternem Zustand, bei 0,8 Promille steigt sie sogar auf das Fünffache. Das Fahrverhalten wird massiv beeinflusst: Die Verarbeitung von Reizen geschieht verzögert, Aufmerksamkeitsschwankungen treten auf, die Konzentrationsleistung nimmt ab, Reaktionsgenauigkeit und Reaktionsschnelligkeit lassen nach. Ab etwa 0,6 bis über 1,5 Promille kommen noch weitere schwere Beeinträchtigungen dazu. Durchschnittlich reißt ein betrunkener Autofahrer bei einem Unfall drei andere Menschen mit ins Unglück.

Seit 2009: Höhere Strafen

Alkohol am Steuer galt lange Zeit als Kavaliersdelikt. Das am 1. September 2009 in Kraft getretene Verkehrssicherheitspaket macht Schluss mit dieser Denkweise: Die Strafen wurden spürbar erhöht, die Führerschein-Entzugsdauern ausgeweitet und bei einem Alkoholisierungsgrad zwischen 0,8 und 1,19 Promille muss ein „Verkehrscoaching“ absolviert werden. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen, lassen Sie das Auto stehen!

Alkoholgrenzen und Rechtsfolgen

Wenn ich trinke, fahr’ ich nicht.

Sollten Sie noch Fragen zu unserer Verkehrssicherheitskampagne haben, schreiben Sie uns an